Wenn man sich in der eigenen Beziehung einsam fühlt

Wenn man sich in der eigenen Beziehung einsam fühlt

Manchmal ist das Einsamste an einer Beziehung, nicht allein zu sein.

Der andere ist da. Ihr lebt zusammen, habt vielleicht Kinder, einen gemeinsamen Alltag und viele Jahre miteinander geteilt.

Und trotzdem kann sich etwas verändert haben.

Vielleicht redet ihr noch miteinander – aber meistens über das, was organisiert werden muss. Wer bringt die Kinder? Was muss eingekauft werden? Wer kümmert sich um was?

Vielleicht gibt es kaum noch Berührung oder Nähe. Vielleicht streitet ihr immer wieder über dieselben Dinge. Oder ihr streitet inzwischen sogar weniger, weil es sich ohnehin nicht mehr lohnt.

Und vielleicht kennst du diesen Gedanken:

„Irgendwie sind wir uns abhandengekommen.“

Das kann sehr weh tun.

Denn einsam zu sein, obwohl der Mensch, mit dem man sein Leben teilt, neben einem sitzt, kann sich manchmal einsamer anfühlen, als tatsächlich allein zu sein.

Wenn Nähe verloren gegangen ist

In langen Beziehungen verändert sich vieles. Der Alltag fordert seinen Raum, Kinder brauchen Aufmerksamkeit, berufliche und familiäre Belastungen kommen dazu.

Manchmal merken Paare erst spät, dass sie dabei aufgehört haben, wirklich miteinander in Kontakt zu sein.

Aus einem liebevollen Gespräch wird ein organisatorischer Austausch.

Aus einer Umarmung eine kurze Berührung im Vorbeigehen.

Aus einem Konflikt, den man früher noch klären wollte, wird irgendwann Schweigen.

Und irgendwann steht die Frage im Raum:

„Können wir überhaupt noch zueinanderfinden?“

Meine Antwort darauf ist: Manchmal ja.

Aber dafür muss nicht alles sofort gelöst werden.

Oft beginnt Veränderung viel früher – damit, dass beide wieder verstehen, was eigentlich zwischen ihnen passiert ist.

Hinter Streit steckt oft etwas anderes

Wenn Paare zu mir kommen, erzählen sie mir häufig zunächst von ihren Konflikten.

  • „Er hört mir nicht zu.“
  • „Sie kritisiert mich ständig.“
  • „Wir können über nichts mehr reden, ohne dass es eskaliert.“

Doch hinter solchen Sätzen liegen oft andere Fragen:

Fühle ich mich gesehen?

Bin ich meinem Partner noch wichtig?

Kann ich mich auf ihn verlassen?

Darf ich zeigen, was mich wirklich verletzt?

Gibt es noch einen Weg zurück zu mehr Nähe?

Deshalb geht es in einer Paarberatung nicht nur darum, besser miteinander zu reden.

Es geht darum, einander wieder zu verstehen.

Du musst nicht sofort wissen, wie es weitergeht

Vielleicht bist du gerade an einem Punkt, an dem du selbst nicht weißt, ob du bleiben möchtest.

Vielleicht wünschst du dir nichts mehr, als dass eure Beziehung wieder lebendig wird.

Oder vielleicht bist du einfach müde und möchtest endlich einmal mit jemandem sortieren, was in eurer Beziehung eigentlich passiert.

Du musst nicht schon wissen, was die Lösung ist, bevor du dir Unterstützung holst.

Manchmal ist der erste Schritt nur, gemeinsam hinzuschauen.

In meiner Paarberatung möchte ich euch einen geschützten Raum geben, in dem beide zu Wort kommen können und in dem auch schwierige Gefühle und Verletzungen ihren Platz haben.

Dabei geht es nicht darum, Schuldige zu finden.

Es geht darum, zu verstehen, was euch voneinander entfernt hat – und herauszufinden, ob und wie ihr wieder miteinander in Kontakt kommen könnt.

Vielleicht beginnt Veränderung mit einem ehrlichen Satz

Manchmal ist es zunächst nur:

„Ich vermisse dich.“

Oder:

„Ich fühle mich allein mit dir.“

Oder:

„Ich möchte nicht, dass wir so weitermachen.“

Solche Sätze können ein Anfang sein.

Und manchmal braucht es dafür einen Menschen von außen, der zuhört, sortiert, nachfragt und dabei hilft, dass aus gegenseitigen Vorwürfen wieder echtes Verstehen werden kann.

Wenn du das Gefühl hast, dass ihr euch als Paar verloren habt, müsst ihr damit nicht allein bleiben.

 

 

 

 

Mein Antrieb

Ich erlebe immer wieder, wie viel sich verändern kann, wenn Menschen sich wirklich verstanden fühlen.
Wenn aus Konflikten wieder Gespräch wird. Wenn aus Distanz wieder Verbindung entsteht.
Wenn aus Überforderung wieder neue Kraft entsteht.

Persönlich

Mein christlicher Glaube ist Teil meiner inneren Haltung. Er prägt meinen Blick auf Menschen – respektvoll, hoffnungsvoll und getragen von dem Vertrauen, dass Entwicklung möglich ist.

 

Kundenstimmen

Sarah – Unterstützung im Trennungsprozess mit drei Kindern

„Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung, Begleitung und Rat. Sie haben uns geholfen, einen unbekannten, dunklen Weg auszuleuchten. Ich bin durch Ihre positiven und pragmatischen Worte und Fragen inzwischen sehr optimistisch und nehme mein Leben mit allen Herausforderungen in die Hand. Ich freue mich auf eine gute Zukunft für uns. Herzlichen Dank dafür!“

Andre (51 J.) – Eheprobleme

„Vielen Dank für den heutigen Termin, der ganz viele empathische Impulse gegeben hat. Meine Frau und ich hatten eine schwere Zeit. Wir hatten nun eine sehr gute Aussprache und einen wunderschönen Neustart hinbekommen.“

Max (33 J.) und S. (32J.) – Eheprobleme

Er: „Die letzte Stunde hat viel nochmal gedanklich angestoßen und mir Zuversicht gegeben.“

Sie: „Ich habe gelernt, mit meinem Mann darüber zu reden und die Themen so zu bearbeiten und ggfs. Loszulassen. Wir sind gerade dabei vieles in unserer Familie anzuschauen und treffen große Entscheidungen, um unser Glück zu finden. Sie haben mir viele Denkanstöße gegeben und mein Mann die Sicherheit, es zu verarbeiten. Ich bedanke mich hierfür sehr!“

Annika (30 J.) – Probleme in der Partnerschaft

„Die Fragen, die Frau Trost uns gestellt hat, haben wir uns noch nie gestellt. Wir können jetzt ganz anders miteinander reden, haben viel über uns selbst gelernt.“

Frau W. – Unterstützung nach Trennung für sich und ihre siebenjährige Tochter

„Frau Trost hat sich viel Zeit genommen, das ganze Familiensystem kennenzulernen. Wir haben gelernt, was unsere Tochter braucht, was weniger hilfreich für sie ist und wie wir alle (auch die neue Partnerin des Kindesvaters) einen guten Weg für uns selbst und im Miteinander finden können.“

Hr. und Fr. V. – Umgangsregelung bei hochstrittiger Trennung

„Frau Trost hört zu, bleibt neutral und ist für uns immer wieder eine gute Ansprechpartnerin. Sie kümmert sich zeitnah um unsere Anliegen und nimmt sich Zeit.“

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